Apfelchutney

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Apfelchutney und seine Variationen schmecken hervorragend zu Reis, Polenta, Getreide- und Kartoffellaibchen, zu Hasaohra, zu Kroketten, Erdäpfelpaunzen, Kartoffelpuffer, zu Fisch, Wild, Lamm und als Aufstrich auf's selbst gemachte Brot!

Zutaten:

  • 2 Teelöffel Rohzucker
  • 1 Esslöffel Sesam, ungeschält
  • 100g Schalotten, in Ringe geschnitten
  • 50g Ingwer, ungeschält, in feine Scheiben geschnitten
  • 400g Apfelwürfel (Am besten geschälter Boskoop!)
  • 100g Kürbiswürfel
  • 100g kernlose Weintrauben
  • 100ml Holunderessig 5% oder Apfelessig 5%
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Curry
  • Körner von 2 Kardamonkapseln
  • 2 Nelkennagerl
  • 100g Gelierzucker 1:3
  • 5 Pfefferminzblätter
  • 5 Blätter Zitronenverbene, geschnitten oder 1 TL geriebene Zitronenschale
Ingwerknolle
Ingwerknolle
Kardamonkapseln
Kardamonkapseln
Nelkennagerl (Gewürznelken)
Nelkennagerl (Gewürznelken)


Zubereitung:

  1. Rohzucker in einem Stahltopf unter Rühren bei mittlerer Hitze schmelzen
  2. Sesam, Schalotten und Ingwer darin rundum leicht anbräunen
  3. Die restlichen Zutaten, bis auf den Gelierzucker, beifügen und 10 min. ohne Deckel blubbernd kochen lassen, gelegentlich umrühren,
  4. Gelierzucker, Pfefferminzblätter, Zitonenverbene oder Zitronenschale dazugeben und unter Rühren weitere 4 Minuten kochen lassen.
  5. In saubere Schraubgläser füllen. Fest zuschrauben und zum Abkühlen auf den Kopf stellen. – Aua!


So ist das gemeint!
So ist das gemeint!


Variationen:

Die Früchte können nach Saison und Belieben ausgetauscht oder auch gemischt werden mit Marille, Ananas, Mango, Orangen, Karotten, Ribiseln, Preiselbeeren, Berberitzen, Vogelbeeren, Stachelbeeren, Zwetschken, Mirabellen, Kriachaln, Mispeln, Brombeeren, Kornelkirschen ... Holunder habe ich nicht genannt, denn den mag ich nicht ... aber vielleicht schmeckt er euch ... soll ja soo gesund und soo gut sein! ;-)

Annelieses Vogelbeerbaum
Annelieses Vogelbeerbaum


Bemerkung zu den Vogelbeeren, meinen Schatzelen:
Gib der "Mährischen Eberesche" den Vorzug! (Aha, das "Goldbatzerl"!). Sie schmeckt nicht so hantig und enthält weniger Parasorbinsäure als die wilde Eberesche, wie der Vogelbeerbaum auch genannt wird. Werden die Früchte gekocht oder getrocknet, verflüchtigt sich die etwas giftige Parasorbinsäure sowieso.

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