Brezen
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Für beide wird der gleiche Teig verwendet und auch das Formen ist gleich, nur für die L A U G E N B R E Z E N 20g Natron (gibt's in der Backwarenabteilung und in der Apotheke) pro Liter kochende Wasser, in das die Brezen vor dem Backen kurz getaucht werden und anschließend werden sie mit grobem Salz bestreut.
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Zutaten für 15 Stück:
250 ml zimmerwarme Buttermilch
40g frische Germ oder 2 Sackerl Trockenhefe
1 Teelöffel Zucker
100g Sauerteig
400g Weizenmehl (in Österreich: Type W700, in Dtld. Type 550)
2 Esslöffel flüssige Butter
2 Teelöffel Salz
Zubereitunug:
- Alle Zutaten in einer angewärmten Schüssel verrühren, 7 Minuten kneten, eine Teigkugel daraus formen, leicht einölen und unter einer Schüssel bei 30° 15 Minuten rasten lassen.Die ganze Arbeit bis hierher könnte man sich auch von einem Backautomaten abnehmen lassen; hat Oma aber nicht getan!;-)
Wie es weiter geht, zeigt uns ihre Enkelin Tara:
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A n m e r k u n g e n
- Die Breze schmeckt und macht satt, aber sie hat eine weitere Funktion: Sie ist eines der ältesten Gebildbrote.
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Sie hatte in der katholischen Kirche große Bedeutung als Fastenspeise und wanderte deshalb auch auf den Palmbuschen! - Ihre Form lässt mehrere Deutungen zu: Im christlichen Sinn ist sie Symbol für den zyklischen und fortdauernden Charakter des Lebens, ermöglicht und begleitet durch Gott, der als Sonne durch alle drei "Fenster" dieses in sich geschlossenen Gebildbrotes scheint (Geburt, Lebenszeit auf dieser Welt, Lebenszeit nach dem Tod). Durch ihre Form versinnbildlicht sie auch die übereinander gekreuzten Arme Betender. |
- In der Antike war dieses Gebildbrot Symbol für die Schlange der Erneuerung; für Geburt, Leben, Tod; für Ewigkeit; das Ende ist wieder ein Anfang.

