FRÜHLINGS-WILDPFLANZEN-SALAT
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Beim Frühlingsspaziergang frisches, erstes Grün zu sammeln bedeutet Vitamine für die Seele und Vitamine für den Körper! FRÜHLINGSPFLANZEN, roh als SALAT genossen: Energie pur! Übrigens, die Gänseblümchen haben Recht behalten :)
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1. Junge Blätter, Knospen, Blüten bzw. Blütenblätter
- mild im Geschmack: Malven (Alle Sorten: Mmh!), Gänseblümchen, Rotklee, Weißklee, Feldklee, Luzerne, Lungenkraut, Linde, Birke, Seegras, Wegerich, Wiesen-Bärenklau, Wiesenkerbel, Weißer Gänsefuß, Melde, Vogelmiere, Giersch, Veilchen, Rose, Speise-Chrysantheme, Taubnesseln, Klatschmohn, …
- Kressig / sauer / würzig schmecken: Scharbockskraut (nur bis zum Knospenalter ernten), Brunnenkresse, Wiesenschaumkraut, Sauerklee, Sauerampfer, Barbarakraut, Buche, Bachbunge, Gundelrebe, Bärlauch, Knoblauchrauke, Minze
- Bitter: Löwenzahn, Schafgarbe, Günsel, Kleine Braunelle, Wegwarte, Rainkohl, Mauerlattich, Esche, Beifuß (Sehr bitter!) …
2. Jungtriebe, Spitzentriebe, Seitentriebe samt Blätter, Knospen von relativ mild schmeckenden Wildpflanzen wie
- Weidenröschen, Disteln, Guter Heinrich, Gänsedistel, Blut-Weiderich, Wiesenknopf, Ackerfuchsschwanz, …
So gelingt Ihr FRÜHLINGS-WILDPFLANZEN-SALAT :)
- Als Salatgrundlage eignen sich Pflanzen, die unter Punkt 1 bei „mild im Geschmack“ und unter Punkt 2 angeführt sind. Zum Würzen Ihres Salates nehmen Sie Pflanzen, die unter „Kressig / sauer / würzig“ und „Bitter“ aufgezählt sind.
- Als Beispiel eine Mischung von 9 Frühlingskräutern bzw. Frühlingspflanzen:
- Gänseblümchen
- Malve oder Melde / Weißer Gänsefuß
- Wegerich oder Wiesenkerbel
- Vogelmiere oder Labkraut
- Giersch oder Guter Heinrich
- Bärlauch oder Knoblauchrauke
- Scharbockskraut
- Löwenzahn
- Schafgarbe oder Mohnblättchen
- Als leichtes Dressing verrühren Sie Zitronensaft (sollte immer dabei sein, denn er neutralisiert evtl. vorhandene Oxalsäure), Apfelsaft, Salz, Blütenpfeffer, Sonnenblumen- oder Olivenöl
- Einige ungewürzte Blüten oder Blütenblätter als appetitliche Garnitur verwenden!
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TIPPS:
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Beim Sammeln und Verzehren von Wildpflanzen gibt es zu beachten:
- Essbare Wildkräuter und ihre giftigen Verwechslungsmöglichkeiten sicher kennen !!
- Nur auf unbelasteten Stellen sammeln !! Am liebsten hole ich mir die Pflanzen nach einem Regenguss aus der Brennnesselecke oder Wiesenecke meines Gartens. Beim Wandern oder Spazierengehen wird gesammelt, aber nicht von gejauchten Feldern, nicht von Straßenrändern oder Orten, die durch Chemie oder Kot (Vögel, Hunde, Katzen, Füchse, Kühe, Pferde …) verunreinigt sein könnten.
- Thema„Fuchsbandwurm“: Ich wurde durch Tierarzt und Lektüre dahingehend informiert: Er ist sehr, sehr selten. (Bei Interesse http://www.forstfrauen.de/Fuchsbandwurm.pdf ) und wer die letzten schwelenden Befürchtungen beseitigen möchte, lege die gesammelten Kräuter unzerkleinert für ein paar Minuten ins kalte Wasser legen. Dadurch löst sich der Kleber, durch den eventuell vorhandene mikroskopisch kleine Eier an den Pflanzen haften. Anschließend unter fließendem Wasser abwaschen. Durch mehr-minütiges Erhitzen der Kräuter über 60° werden eventuell noch vorhandene Eier abgetötet!
- Sehr wichtig: Überlegen Sie, ob Sie auf bestimmte Pflanzen allergisch reagieren und meiden Sie diese gründlich!
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