Faschingskrapfen

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Zimmerwarme(!) Zutaten

Teig:
40g frische Germ
80g Zucker
150ml Milch
250g Weizenvollmehl oder Weißmehl
250g Weißmehl in Österreich: Type W 480, in Dtld. Type 405)
4 Eier
80g ganz weiche (erwärmte) Butter
2 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
Abgeriebene Schale 1 Bio-Zitrone
1 Stamperl (=2cl) Rum
Ohne Loch! - Also: Ausgestochene Faschingskrapfen!
Ohne Loch! - Also: Ausgestochene Faschingskrapfen!
Füllung:
Feste Marillenmarmelade
Ausbacken:
So viel fitiergeeignetes Öl oder Fett (Rapsöl, Ceres, Biskin, …), dass die Krapfen in einer Friteuse oder hohen Pfanne frei schwimmend gebacken werden können.
Garnieren:
Staubzucker (Glossar)


Zubereitung des Teiglings:

  • Entweder die Zutaten der Reihe nach in den Brotbackautomaten geben und das Programm „Teig“ starten ….
  • oder händisch einen Germteig kneten. Das ist auch keine Hexerei und geht so:

In einer angewärmten Teigschüssel die ersten 4 Zutaten zu einen Brei ohne Klümpchen verrühren. Mit den restlichen Zutaten auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer feinen Teigkugel kneten. Zugedeckt bei 30° eine halbe Stunde gehen lassen.

  • Auf bemehlter Arbeitsfläche zu einer 1cm dicken Teigplatte auswalken. Aus einer Hälfte der Teigplatte Scheiben von 6cm Durchmesser ausstechen, auf der anderen Hälfte die Scheiben nur markieren. In die Mitte der markierten Scheiben mit dem Finger eine Mulde drücken, mit Marillenmarmelade füllen, mit der ausgestochenen Teigscheibe belegen und den Teigrand rundum mit den Fingerspitzen festdrücken.
  • Nun die Krapfen ausstechen, auf ein bemehltes Backblech o. ä. legen und mit einem leichten Tuch zugedeckt bei 30° bis zur doppelten Größe gehen lassen, damit sie beim Ausbacken einen schönen weißen „Gürtel“ bekommen!

Beachte beim Ausbacken::

  1. Das Öl bzw. Fett muss 170° heiß sein. Wer keine geeignete Friteuse und kein entsprechendes Thermometer hat, tauche zur Hitzekontrolle einen hölzernen Kochlöffel in das Öl bzw. Fett: Bilden sich flotte Bläschen, ist es heiß genug.
2. Die aufgegangenen Teiglinge mit der gewölbten Oberseite in das Backfett/-öl legen, Deckel auf die Pfanne geben, 2 – 3 Minuten backen. Krapfen wenden und nun ohne Deckel noch einmal 2 Minuten backen. Aus dem Fett/Öl heben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Noch warm mit Staubzucker bestreuen.

Tipps::

  • Verwendet man kein Vollmehl, gehen die Krapfen zwar leichter auf, man verzichtet aber auf den gesundheitlichen Wert des Vollkorns. Der Mehl-Kompromiss (Vollmehl und Weißmehl) dieses Rezepts bringt – wie auf den Fotos ersichtlich – gute Resultate. Wer will, mahlt mit dem Getreide etwas Anis mit!
  • Die Teigreste kann man noch einmal zusammenkneten, ausrollen, Krapfen machen.

Die erneut anfallenden Teigreste schmecken als „Fantasietiere“ herausgebacken und mit Zucker bestreut!

  • Krapfen und „Tiere“ lassen sich gut einfrieren.
  • Ist das Fett zum Ausbacken nicht heiß genug, kann sich das Gebäck wie ein Schwamm damit voll saugen und es wird sehr schwer verdaulich. Wird das Fett zu heiß, bildet sich Rauch, es zersetzt sich und ist gesundheitsschädlich. Außerdem sind die Krapfen dann außen dunkel und innen teigig. - Fritierfett kann mehrmals benutzt werden. Haben sich zu viele Teigteile abgesetzt, gießt man das Fett langsam ab in ein anderes Gefäß, die Trübstoffe bleiben auf dem Boden (des Topfes) und können nun entfernt werden.
  • Alternativen zur Marillenmarmelade: Jede festere Lieblingsmarmelade, Kochschokoladestückchen, mit Marzipan gefüllte Dörrpflaumen