Frühlingsbrot
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Zum Sammeln der Brennnesselblätter, die als Teigzugabe gebraucht werden, Gummihandschuhe anziehen und nicht auf Stellen sammeln, die durch Düngung oder Autoabgase belastet sind!! Brennnesselblätter in einem Sieb mit kaltem Wasser gründlich abbrausen, dann blanchieren, d.h. für 10 Sekunden in kochendes Wasser geben (Sie brennen dann nicht mehr.), abseihen und klein hacken. (Autsch! Vielleicht brennen sie jetzt doppelt: Hitze und etwas verbliebene Nesselsäure!? ;) Alternative: Getrocknete Brennnesselblätter verwenden. Diese aus gekauften Tee-Säckchen herausholen oder in der Apotheke kaufen.
- Zutaten:
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- Zubereitung mit Biga-Teig, einem gereiften Vorteig aus Mehl, Wasser und Hefe:
- Zubereitung des Vorteiges, der "Biga":
- In einer Porzellanschüssel 10g Hefe und 2 TL Zucker in 250ml Brennnessel-Tee auflösen, das Vollmehl gründlich darunter rühren. Mit einem Tuch bedeckt bei Zimmerwärme 12 - 16 Stunden gären lassen.
- Zubereitung des Hauptteiges: (Würde auch das Teigprogramm des Backautomaten zuverlässig erledigen ;)
- In den Vorteig werden der Reihe nach 150ml Brennnesseltee, in dem 10g Hefe aufgelöst wurden, 400g Mehl und die restlichen Zutaten eingerührt und händisch oder mittels Küchenmaschine (Knethaken!) zu einer geschmeidigen Teigkugel geknetet. Das kann 5-7 Minuten dauern ;) *Teigkugel mit warmem Wasser eingesprühen und zugedeckt und gehen lassen, bis sich ihr Volumen beinahe verdoppelt hat.
- Formen des Frühlingsbrotes
- Danach den Teig in 4 gleich große Stücke teilen und jedes zu einen 23 cm langen Teigstrang formen.
- Die Teigstränge - so wie aus den Arbeitsfotos ersichtlich - wie eine Getreideähre einschneiden und formen.
- Auf ein vorbereitetes Backblech legen, mit warmem Wasser besprühen und mit gehackten Kürbiskernen bestreuen.
- Zugedeckt gehen lassen. Anschließend im auf 180° vorgeheizten Heißluftbackrohr, auf dessen Boden ein Gefäß mit 1/2 Liter Wasser gestellt wurde, ca. 30 Minuten backen.
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Tipps:
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Anmerkungen zum "Frühlingsbrot":
In der griechischen Mythologie kam Persephone jedes Jahr nach dem Winter aus der Unterwelt ihres Gatten Hades wieder herauf an die Oberwelt, um voll Freude das Sonnenlicht und ihre Mutter Demeter, die Göttin der Saaten und der Fruchtbarkeit, die den Ur-Menschen einst die Getreideähre geschenkt hatte, zu begrüßen. Glücklich, dass ihre Tochter aus dem Totenreich zurückgekehrt war und mit erkämpfter Erlaubnis 8 Monate bleiben durfte, ließ Demeter die Pflanzen wieder sprießen.
Dieses innige Liebesband zwischen Mutter und Tochter war die Garantie, dass das Leben weiterging.
- Weitere Oster-Rezepte:
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