Gebackene Mäuse

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Eine Tiroler Spezialität !

Zutaten, zimmerwarm:

200ml gut handwarme Milch
50g Butter
1 Würfel Germ
100g Staubzucker
3 Eidotter
1 Stamperl (=20ml) Rum
abgeriebene Schale 1 Bio-Zitrone
je 1 Prise Zimt, Anis, Salz
140g Weizengrieß
360g Mehl
Rapsöl zum Herausbacken
Zimt-Zucker-Mischung zum Bestreuen

Zubereitung:

  • Germteig kneten: entweder mit dem Teigprogramm des Backautomaten oder händisch: Alle Zutaten - ;) bis auf Rapsöl und Zuckermischung - der Reihe nach gründlich verrühren und zu einem elastischen Teig abschlagen. Zugedeckt bei 30° gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.
  • Backöl auf 170° erhitzen. Wer keine Friteuse und kein entsprechendes Thermometer hat, tauche zur Hitzekontrolle einen hölzernen Kochlöffel in das Öl: Bilden sich flotte Bläschen, ist es heiß genug.
  • Mit einem Löffel, den man/frau in das Öl getaucht hat, daumenlange Nockerl abstechen - sie dürfen ein Schwänzchen haben - und im heißen Fett schwimmend unter mehrmaligem Wenden ca. 5 Minuten knusprig braun backen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und im Backrohr bei 100° warm halten, bis alle Mäuse gebacken sind.
  • Mit Zimt-Zucker bestreut servieren. Dazu schmecken Milch, Preiselbeermarmelade, Apfelmus oder alternativ eine süße Joghurtcreme.
"Stadtmaus und Feldmaus"
"Stadtmaus und Feldmaus"
Beachte: Ist das Fett zum Ausbacken nicht heiß genug, kann sich das Gebäck wie ein Schwamm damit voll saugen und es wird sehr schwer verdaulich. Wird das Fett zu heiß, bildet sich Rauch, es zersetzt sich und ist gesundheitsschädlich. Außerdem sind die Krapfen dann außen dunkel und innen teigig. - Fritierfett kann mehrmals benutzt werden. Haben sich zu viele Teigteile abgesetzt, gießt man das Fett langsam ab in ein anderes Gefäß, die Trübstoffe bleiben auf dem Boden (des Topfes) und können nun entfernt werden.
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