Gemüse aus Wildpflanzen

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Zutaten für 2 P.:

200g frische Gänsedistel (junge Triebe mit Blätter, Knospen) oder: Siehe TIPP !
20g Ingwer-Wurzel
1 Stück Knoblauch
2 Teelöffel Olivenöl
2 getrocknete Tomaten
Salz
Chili
1 Esslöffel frischer Zitronensaft
Beilage: Salzkartoffeln
 Wiesen-Gänsedistel, Kohl-Gänsedistel und auch Raue Gänsedistel schmecken als Gemüse lecker !
Wiesen-Gänsedistel, Kohl-Gänsedistel und auch Raue Gänsedistel schmecken als Gemüse lecker !

Zubereitung:

  1. Gänsedisteln in wenig Wasser kurz dünsten. Sollte das Kochwasser zu bitter schmecken, wegschütten, sonst verwenden.
  2. Ingwerwurzel gründlich waschen, nicht schälen (wertvolle Inhaltsstoffe würden verloren gehen), in ganz kleine Würfelchen schneiden und mit der in Scheiben geschnittenen Knoblauchzehe bei Mittelhitze in Olivenöl braten, dabei mehrmals wenden.
  3. Gänsedisteln dazugeben, mit den klein geschnittenen Tomaten, Salz und etwas Chili vermischen, noch einmal durchdünsten lassen und mit Zitronensaft beträufelt servieren.
  • Schmeckt mit Salzkartoffeln zusammen besonders gut.
  • Passt zu Kurzgebratenem, Fisch, Gemüse- und Getreidelaibchen.
  • Einige Zucchini-Scheiben mit dem Ingwer und Knoblauch mitbraten.

TIPP: Für diese Art der Gemüse-Zubereitung eignen sich auch andere Wildpflanzen wie Brennnessel, Malvenblätter, Guter Heinrich, Acker-Fuchsschwanz, Weidenröschen, Wiesen-Bocksbart, Wiesen-Bärenklau, Wiesen-Labkraut bzw. Kletten-Labkraut, Giersch, Große Klette, Melde, Weißer Gänsefuß, Seegras.


Beim Sammeln und Verzehren von Wildpflanzen gibt es zu beachten:

  • Essbare Wildkräuter und ihre giftigen Verwechslungsmöglichkeiten sicher kennen !!
  • Nur auf unbelasteten Stellen sammeln !! Am liebsten hole ich mir die Pflanzen nach einem Regenguss aus der Brennnesselecke oder Wiesenecke meines Gartens. Beim Wandern oder Spazierengehen wird gesammelt, aber nicht von gejauchten Feldern, nicht von Straßenrändern oder Orten, die durch Chemie oder Kot (Vögel, Hunde, Katzen, Füchse, Kühe, Pferde …) verunreinigt sein könnten.
  • Thema„Fuchsbandwurm“: Ich wurde durch Tierarzt und Lektüre dahingehend informiert: Er ist sehr, sehr selten. (Bei Interesse http://www.forstfrauen.de/Fuchsbandwurm.pdf ) und wer die letzten schwelenden Befürchtungen beseitigen möchte, lege die gesammelten Kräuter unzerkleinert für ein paar Minuten ins kalte Wasser legen. Dadurch löst sich der Kleber, durch den eventuell vorhandene mikroskopisch kleine Eier an den Pflanzen haften. Anschließend unter fließendem Wasser abwaschen. Durch mehr-minütiges Erhitzen der Kräuter über 60° werden eventuell noch vorhandene Eier abgetötet!
  • Sehr wichtig: Überlegen Sie, ob Sie auf bestimmte Pflanzen allergisch reagieren und meiden Sie diese gründlich!
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