Halswickel, Wadenwickel, Essigsocken

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Halswickel mit Zitronenscheiben

Für Personen, die auf Zitronenöl allergisch reagieren, nicht geeignet. Statt der Zitrone 250 g Topfen (= Quark) nehmen !

Dieser einfach zu machende Wickel mit seinem typisch frischen Geruch ist besonders bei Halsschmerzen im Sommer hilfreich, wenn es gilt, das geschwollene Gewebe zu kühlen und zusammen zu ziehen. Er kann 1 Stunde angelegt bleiben. Um die Halsentzündung zu lindern, kann zusätzlich teelöffelweise Zitronensaft 1 : 1 mit echtem Bienenhonig vermengt eingenommen werden.

Zutaten:

1 ungespritzte Zitrone
1 Blatt Küchenrollen-Papier oder Baumwolltuch in Stofftaschtentuchgröße
1 Stoffstreifen, ca. 7 cm breit, z.B. Tuch zum Dreieck legen und dann von der langen Seite her falten, elastische Fixierbinde, abgeschnittener Rand eines alten T-Shirts, Unterhemdes, … )
eventuell eine unterstützende Person

Zubereitung:

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  1. Zitrone in Scheiben schneiden und gleichmäßig verteilt in die Mitte des bereitgelegten Küchenrollen-Papiers legen.
  2. Papierseiten darüberklappen und Zitronen so drücken, dass Saft austritt.
  3. Mit der einfachen Papierseite von Ohr zu Ohr vorne auf den Hals legen und mit dem Stoffstreifen bzw. mit einem zusammengefalteten Dreieckstuch oder der elastischen Binde fixieren.
:) Dazu Schwester Margaretes Tipp: Die Zitronenscheiben gleich schon in die Mitte des zum Dreieck gelegten Tuches legen, und zwar in die Mitte des Buges und dann von diesem langen Bug weg längs schmal wie eine schmale, lange Ziehharmonika falten. Die entstandene "Zitronen-Krawatte" so um den Hals wickeln, dass sich nur 1 Stofflage zwischen Haut und Zitronen befindet.



Fiebersenkender Wadenwickel oder "Zitronen- bzw. Essigssocken“

Anwenden bei hohem Fieber (grober Anhaltspunkt: bereits heißer Körper über 39°, bei Fieberkrampfneigung füher)


Gebraucht werden für den Wadenwickel:

1 Bio-Zitrone (Ersatz für Zitronenöl-Allergiker: 1 Esslöffel Essig verdünnt mit 2 Liter Wasser ! Bei PatientInnen, die gegen Holunder nicht allergisch sind, ist es sinnvoll, 1 Esslöffel Holunderessig zu nehmen.))
2 Liter Wasser
2 Baumwolltücher: so groß, dass sie, wenn sie zwischen Knöchel und Knie - eventuell zusammengefaltet - um die Waden gewickelt werden können
1 Badetuch als Außentuch
Nässeschutz für das Bett

So wird er gemacht:

  1. Die Bio-Zitrone in eine Schüssel legen, mit 2 Liter warmem Wasser bedecken, klein schneiden, drücken. So gehen weder das Zitronenöl der Schale noch der Saft verloren. Abkühlen lassen. Die Temperatur des Wickels soll 10°C unter der Körpertemperatur der kranken Person liegen.
  2. Das Außentuch und den Nässeschutz legt man unter die Beine der kranken Person.
  3. Die - eventuell gefalteten - Baumwolltücher einzeln aufrollen und mit dem Wickelwasser ansaugen lassen, anschließend auswringen und um die heißen Waden wickeln. – Auf keinen Fall den Nässeschutz herumwickeln !! Der bleibt liegen, nur das Badetuch wird locker über die Beine gelegt, so dass Feuchtigkeit und Luft zirkulieren können.
  4. Anlegedauer des Wadenwickels: 5 - 10 Minuten.
  5. Diese Prozedur wiederholt man je nach Befinden der erkrankten Person - ein zu rascher Fieberabfall muss vermieden werden - 2 - 4x, dabei die Baumwolltücher jedesmal unter fließendem Wasser auswaschen, gut auswringen und erst dann in die Wickelflüssigkeit tauchen.
  6. Jetzt eine halbe Stunde Pause einlegen und anschließend die Körpertemperatur kontrollieren. Oft reicht schon eine Temperatursenkung von 0,5°C aus.


Gebraucht werden für die "Zitronen- bzw. Essigsocken":

1 Bio-Zitrone (für "Essigsocken", die wahrscheinlich auch Allergiker vertragen: 1 Esslöffel Essig verdünnt mit 2 Liter Wasser ! Bei PatientInnen, die gegen Holunder nicht allergisch sind, ist es sinnvoll, 1 Esslöffel Holunderessig zu nehmen.)
2 Liter Wasser
1 Paar Baumwollsocken
1 Paar Wollsocken
Nässeschutz für das Bett
1 Badetuch als Außentuch

So werden die Socken am Kranken angewendet:

  1. Die Bio-Zitrone in eine Schüssel legen, mit 2 Liter warmem Wasser bedecken, klein schneiden, drücken. So gehen weder das Zitronenöl der Schale noch der Saft verloren. Abkühlen lassen. Die Temperatur der nassen Socken soll dann 10°C unter der Körpertemperatur der kranken Person liegen.
  2. Den Nässeschutz legt man unter die Beine.
  3. Die Baumwollsocken mit dem Wickelwasser ansaugen lassen, anschließend auswringen und anziehen. Die Wollsocken werden darüber gezogen und der / die Patientin mit dem Badetuch zugedeckt.
  4. Anlegedauer der Zitronen- bzw. Essigsocken: 5 - 10 Minuten.
  5. Diese Prozedur wiederholt man je nach Befinden der erkrankten Person - ein zu rascher Fieberabfall muss vermieden werden - 2 - 4x, dabei die Baumwollsocken jedesmal unter fließendem Wasser auswaschen, gut auswringen und erst dann in die Wickelflüssigkeit tauchen.
  6. Jetzt eine halbe Stunde Pause einlegen und anschließend die Körpertemperatur kontrollieren. Oft reicht schon eine Temperatursenkung von 0,5°C aus.

Hinweis: Bei den Anwendungsvorschlägen dieser Seite handelt es sich um Erfahrungen aus der Volksmedizin. Anwendung in Eigenverantwortung!

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