Mohnnudeln, einfach selber machen :)
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Zutaten für 4 Portionen:
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- Zum Abbraten: 50 g Butter
- Zum Bestreuen: 125 g gemahlenen Waldviertler Mohn (…Er ist der aromatischste!), ½ - 1 Teelöffel Zimtpulver, 2 Teelöffel abgeriebene Zitronenschale, Staubzucker nach Wunsch
Zubereitung:
- Kartoffeln durch die Kartoffelpresse drücken und mit den anderen Teigzutaten verkneten.
- Auf bemehlter Arbeitsfläche 2 cm dicke Rollen formen, in 4 cm lange Stücke schneiden und zwischen bemehlten Handflächen „wuzeln“, das heißt, die Stücke etwas dünner rollen, dabei die Enden spitz zulaufen lassen.
- In einem weiten Topf oder tiefen Pfanne 4 Liter Wasser zum Kochen bringen, ein wenig Salz und Öl dazu geben und 1 Kartoffelnudel, die „Probenudel“, in das leicht wallende Wasser gleiten lassen. Wenn sie sich nicht in ihre Bestandteile auflöst, sondern abtaucht und nach kurzer Zeit unversehrt – im Gegenteil, zugenommen an Umfang und Schönheit – wieder an die Oberfläche kommt, ist das Startzeichen gegeben, dass alles passt und alle Nudeln ins kochende Wasser hüpfen dürfen. Sollte sich aber die Probenudel zerlegen, muss noch etwas Mehl unter den Teig geknetet werden.
- Wenn alle Nudeln wieder an der Wasseroberfläche schwimmen, einige Minuten in dem köchelnden Wasser plantschen lassen. Dann heißt es: Raus aus dem Wasser! Die Lochkelle („Siebschöpfer“) holt sie vorsichtig heraus und befördert sie auf den Abtropfplatz (Nudelsieb etc.).
- In einer weiten Pfanne die Butter schmelzen, die Nudeln darin rund um leicht anbraten, den mit Zimt und Zitronenschale gewürzten Mohn dazugeben.
- Auf den Tellern anrichten, individuell mit Staubzucker bestreuen und mit Apfelmus oder dickerem Marillenkompott (=“Marillenröster“) verspeisen. Letzteres ist meine bevorzugte Variante: Mmh, schmeckt einfach unglaublich gut!
:) :) :)
Marillenröster: 400 ml Wasser mit 200 g Zucker kochen, bis der Zucker zergangen ist. 800 g entsteinte Marillen der Sorte „Bergeron“ aus dem Garten dazugeben, 2 - 3 Minuten leicht köcheln lassen, mit der Lochkelle die Hälte der Früchte herausheben, die verbliebenen pürieren, mixen. Nun kommen die Herausgehobenen wieder zurück in die süße Menge. Voilà!
Frage: Was trinkt man/frau zu diesem himmlischen Mahl? – Keine Frage: Ein Glas österreichischen Weißwein !

