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Dieser Teig ist fein zu machen, fein zu verarbeiten und ergibt „richtige“, das heißt “nicht gelaugte“ Palmbrezerl !
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Zutaten für den Teig:
- 150 g Topfen / Quark
- 6 Esslöffel Milch
- 6 EL Sonnenblumenöl
- 1 Prise Salz
- 1 P. Backpulver
- 300 g Mehl
Zum Bestreichen: 1 Eigelb mit wenig Milch verquirlt
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Zubereitung:
- In einer Schüssel die Teigzutaten der Reihe nach verrühren, auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einen elastischen Teig verkneten.
- Aus diesem eine längere Rolle formen und – je nachdem, wie groß die Brezerl werden sollen – in gleiche Stücke schneiden, z.B. in Stücke zu je 20 g.
- Stücke mit bemehlten Händen zu Schnüren von ca. 21 cm Länge ausrollen, zu Brezeln legen, mit Eigelb bestreichen und im vorgeheizten Heißluft-Backrohr bei 180° hell backen .
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Ostersonne scheint auf frierenden Palmbuschen und Palmstange
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A n m e r k u n g e n
- Die Breze schmeckt und macht satt, aber sie hat eine weitere Funktion: Sie ist eines der ältesten Gebildbrote !
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Sie hatte in der katholischen Kirche große Bedeutung als Fastenspeise und wanderte deshalb auch auf den Palmbuschen! -
- Ihre Form lässt mehrere Deutungen zu:
- Im christlichen Sinn ist sie Symbol für den zyklischen und fortdauernden Charakter des Lebens, ermöglicht und begleitet durch Gott, der als Sonne durch alle drei "Fenster" dieses in sich geschlossenen Gebildbrotes, die "Geburt", "Lebenszeit auf dieser Welt" und "Lebenszeit nach dem Tod" symbolisieren, scheint. - Durch ihre Form versinnbildlicht sie auch die übereinander gekreuzten Arme Betender.
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- In der Antike war dieses Gebildbrot Symbol für die Schlange der Erneuerung; für Geburt, Leben, Tod; für Ewigkeit; das Ende ist wieder ein Anfang.
Da staunte ich nicht schlecht: Die Brezen, deren Enden ich zu wenig fest angedrückt hatte, verrieten ein Geheimnis ...
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