Aus Wiki
|
Hallo, Lilli,
- jetzt schreib ich dir mein selbst entworfenes Roggenbrot-Rezept, bei dem ich keinen Sauerteig verwende und das trotzdem gelingt und gut verdaulich ist, nur so in Stichworten auf. Du als Kochfan wirst schon was zusammenbringen! Falls du wieder selber Kräuter sammeln möchtest: Die angenehm duftende Engelwurz musst du total sicher kennen, damit du sie nicht mit dem todbringenden Schierling verwechselst !! Und noch etwas: Roggen und Leinsamen sind reich an Lignanen, die zu den Phytoöstrogenen zählen und uns gut tun.
Tipps:
- Sollte die Backschüssel deines Automaten gut sauerteigfest sein, kannst du die ganze Zubereitung darin machen, also auch darin gären lassen. Und zwar geht das fein, indem du die ersten drei Zutaten das Teigprogramm durchlaufen lässt und nach Abschluss des Programms den Deckel geschlossen lässt.
- Das Brot kann selbstverständlich auch ohne Backautomaten händisch knetend zubereitet und in einer Form gebacken werden.
- Der Teig eignet sich auch für Roggenbrötchen.
- Also:
- 400 g frisch und fein gemahlenen Roggen mit
- 200 ml Joghurt natur und
- 200 ml 35° warmem Wasser verrühren, 8 – 14 Stunden so um 25° - 30° vergären lassen. Je wärmer, desto kürzer, aber nicht über 35° !
- 1 Würfel frische Germ hineinbröseln und verrühren.
- Den Teig in den Backautomaten geben. Auf den Teig kommen der Reihe nach drauf:
- 200 g Weizen- oder Dinkelmehl
- 50 g ganzer Leinsamen
- Gewürze: 2 Teelöffel Kräutersalz, je 1 gestrichener Teelöffel Kümmel, Fenchel und meine selbst entdeckte, einmalige Brot-Würzbesonderheit (Mmmh!): ein halber Teelöffel selbst geernteter Wald-Engelwurz-Samen ! (Ersatz: Samen der Echten-Engelwurz aus der Apotheke)
- Das längste Programm des Brotbackautomaten wählen, wenn es fertig ist, noch 5 Minuten drin lassen, dann mit der Form umgekehrt auf einen Gitterrost stellen. Lässt sich so nach 10 Minuten herausschütteln.
- Gutes Gelingen! :) Rosa
|
Beim Sammeln die Pflanzen sicher kennen !
|
Liebe Rosa,
das ist also so ein richtiges - Altweiberbrot! –
Liebe Lilli,
muss das immer soo direkt gesagt sein !? ;))
Wenn schon, dann ist es
„Ein wunderbares - Altweibersommer-Brot“,
das uns vom Lebensfrühling über den Lebenssommer und -herbst bis in den Lebenswinter hinein begleitet mit seinen vielfältigen gesundheitlichen Wirkungen (Omega-3-Säuren, Schleimstoffe, die nett sind zu Magen und Darm, heilbringende Phytinsäure, Phytoöstrogene in Roggen und Leinsamen, Ballaststoffe, lang anhaltende Sättigung mit positiver Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel, einmaliger würziger Geschmack) und es strahlt in einen neuen Frühling hinein, sofern man/frau die mentalen, kommunizierenden und freudvollen Kräfte beim Verzehren des Brotes in sich aufnimmt.
Also: ein richtiges „Lebensbrot“ !