Weintrauben, eingelegt mit Fenchel
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Ein Rezept mit Geschichte !
In dieser bizarren Tuffschlucht liegt der Eingang zur riesigen Höhlenwohnung unseres ischitanischen Freundes Enzo. Seine Vorfahren schlugen sie im 9. Jhd. in das Gestein, um sich vor den Sarazenenüberfällen in Sicherheit zu bringen. Sogar ein Kirchenraum wurde in der Nähe herausgemeißelt, sein Fenster mit Rot, der Farbe der Lebensfreude, umrahmt. Leider ist er seit einigen Jahren aus Sicherheitsgründen versperrt.
Enzo ist dabei, die Höhlenwohnung zu restaurieren. Er träumt davon, hier Gäste mit eigenen Erzeugnissen zu bewirten, so wie uns. –
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Zum Abschied überraschte er uns noch mit eingelegten Weintrauben: Hat seine Nonna gemacht ! – Liebenswürdig hat er uns auch verraten, wie sie das macht. Ziemlich fröhlich, mit dem Rezept im Rucksack, machten wir uns an den Abstieg, nicht ohne dabei etwas wilden Fenchelsamen zu ernten ! |
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So wird’s gemacht:
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Wird nach dem Essen statt eines Digestifs auf einem kleinen Teller reihum gereicht. Jeder bedient sich an den Früchten, die man am Stängel anfasst und als Ganzes in den Mund nimmt. |
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