Wiesen-Bärenklau-Schnitten

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Wiesen-Bärenklau-Strudelschnitten schmecken solo köstlich als Vorspeise, mit Salat und Joghurtsoße als Hauptspeise! - Ja, sogar kalt und in kleine Rechtecke geschnitten geben sie ein überraschendes Fingerfood.

Wiesen-Bärenklau-Strudelschnitte
Wiesen-Bärenklau-Strudelschnitte

Zutaten für 1 Backblech, 40 x 30 cm:

2 Packungen Strudelteig
150g Couscous
300ml Gemüsebrühe
250g Wiesen-Bärenklau (Stängel, Blätter, Knospen junger Triebe)
2 Knoblauchzehen
25g geröstete Zwiebeln
3 Eier
100g Bergkäse, gerieben
100g Mozzarella in Stückchen
1 Messerspitze Chili
1 Prise Salz
1 Esslöffel Schwarzkümmel (=“Schwarzer Sesam“)
Junge Triebe des Wiesen-Bärenklaus (Heracleum sphondylium) schmecken köstlich !
Junge Triebe des Wiesen-Bärenklaus (Heracleum sphondylium) schmecken köstlich !

Zubereitung:

  • Couscous in einer Schüssel mit heißer Gemüsebrühe überbrühen, umrühren, einige Minuten aufquellen lassen.
  • Knoblauch in Scheibchen schneiden, in wenig Olivenöl anbraten, geschnittenen Wiesen-Bärenklau dazugeben und ein paar Minuten mitbraten, Couscous, geröstete Zwiebel und Gewürze untermischen.
Wiesen-Bärenklau-Couscous
Wiesen-Bärenklau-Couscous
  • Pfanne vom Herd nehmen, 2 Eier und 1 Eigelb (Eiweiß aufheben), etwas Salz und Chili unterrühren.
  • Ein vorbereitetes Backblech mit Backpapier und Strudelteig belegen, Wiesen-Bärenklau-Couscous gleichmäßig darauf verteilen, mit geriebenem Bergkäse und Mozzarella bestreuen, etwas andrücken.
  • Mit Strudelteig bedecken, diesen mit dem verquirlten Eiweiß bestreichen, mit Schwarzkümmel bestreuen.
  • Im auf 180° vorgeheizten Backrohr ca. 35 Minuten backen.
Fertig!
Fertig!
Gleich anschneiden ...
Gleich anschneiden ...
und verkosten: Wunderbares Wiesen-Bärenklau-Aroma!
und verkosten: Wunderbares Wiesen-Bärenklau-Aroma!

TIPP: Dazu passen Tomatensalat und eine kalte Kräutersoße aus zu gleichen Teilen Joghurt und Sauerrahm, gewürzt mit Schnittlauch, Knoblauch, Salz und Pfeffer!

Der giftige Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum) wird bis zu 3,5m hoch.
Der giftige Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum) wird bis zu 3,5m hoch.

Giftiger, schwer phototoxischer Doppelgänger des Wiesen-Bärenklaus: Der Riesen-Bärenklau, auch "Herkulesstaude" genannt ! Durch seine Riesengröße (bis zu 3,5m hoch) ist er vom essbaren Wiesen-Bärenklau, der allerdings auch bei manchen Menschen allergische Reaktionen auslösen kann, leicht zu unterscheiden.

Die Blätter des Riesen-Bärenklaus werden über 1m lang.
Die Blätter des Riesen-Bärenklaus werden über 1m lang.

Beim Sammeln und Verzehren von Wildpflanzen gibt es zu beachten:

  • Essbare Wildkräuter und ihre giftigen Verwechslungsmöglichkeiten sicher kennen !!
  • Nur auf unbelasteten Stellen sammeln !! Am liebsten hole ich mir die Pflanzen nach einem Regenguss aus der Brennnesselecke oder Wiesenecke meines Gartens. Beim Wandern oder Spazierengehen wird gesammelt, aber nicht von gejauchten Feldern, nicht von Straßenrändern oder Orten, die durch Chemie oder Kot (Vögel, Hunde, Katzen, Füchse, Kühe, Pferde …) verunreinigt sein könnten.
  • Thema„Fuchsbandwurm“: Ich wurde durch Tierarzt und Lektüre dahingehend informiert: Er ist sehr, sehr selten. (Bei Interesse http://www.forstfrauen.de/Fuchsbandwurm.pdf ) und wer die letzten schwelenden Befürchtungen beseitigen möchte, lege die gesammelten Kräuter unzerkleinert für ein paar Minuten ins kalte Wasser legen. Dadurch löst sich der Kleber, durch den eventuell vorhandene mikroskopisch kleine Eier an den Pflanzen haften. Anschließend unter fließendem Wasser abwaschen. Durch mehr-minütiges Erhitzen der Kräuter über 60° werden eventuell noch vorhandene Eier abgetötet!
  • Sehr wichtig: Überlegen Sie, ob Sie auf bestimmte Pflanzen allergisch reagieren und meiden Sie diese gründlich!
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