Wildpflanzen-Wurzelcremesuppe

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Diese Suppe kann mit unterschiedlichem, jahreszeitlichen Wurzelgemüse, also auch anderen Sorten als die angeführten, zubereitet werden. Ebenso kann das Grün des Pestos der Jahreszeit entsprechend ausgetauscht werden. Damit es sein volles Aroma entwickeln kann, wird es allerdings immer zuerst zubereitet.

„Wilde Wurzelcremesuppe“:

  • Zutaten für 4 P.
1 l Gemüsebrühe
Je 2 Scheibchen getrocknete Alant-, Eibisch- und Engelwurzwurzel
400 g beliebiger Mischung aus gereinigten, ungeschälten Pastinak-, Topinambur-, Rohrkolben-, Nachtkerzen-, Klettenwurzeln, Knollenziest, Früchten der Deutschen Mispel, Elsbeere, Mehlbeere
125 ml trockener Weißwein
40 g Crème fraiche
Salz, Pfeffer, Muskat
  • Zubereitung:
Die getrockneten Wurzelscheiben zerbrechen und mit den übrigen kleingeschnittenen Wurzeln und Früchten weichkochen, passieren.
Weißwein und Crème fraiche unterrühren, evtl. Gemüsebrühe zugeben, erhitzen, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen.
Suppe in Teller füllen, mit Pesto, Haselnuss-Spänen und Sanddornbeeren garnieren.

Anmerkungen:

  1. Gereinigt und in Scheiben geschnitten lassen sich die Wurzeln von Alant, Eibisch, Wald- und Erz-Engelwurz im Herbst im Backofen bei 40° - max. 50° gut trocknen. Sichere Alternative: In der Apotheke kaufen.
  2. Die übrigen genannten Wurzeln können vom Spätsommer weg über den Winter bis in den April geerntet werden, solange der Boden nicht durchgefroren ist. Sie lassen sich gut einfrieren, auch trocknen oder – bis auf Topinambur – kühl gehalten in Sand lange lagern.
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